Im ersten Teil meines Programmvorschlags für ein Berlin-Wochenende führte ich euch shoppen, in zahlreiche Museen und in den Ausgang. Nun, da die Läden sonntags geschlossen sind, ist es Zeit, all die berühmten Berliner Sehenswürdigkeiten zu sehen, die man sonst nur vom Hörensagen kennt.

Sonntag

10:00 Uhr

Heute ist Sightseeing angesagt. Den besten Überblick erhält man mit einem Hop-On-Hop-Off-Bus, oder – wie ich im Nachhinein erst erfahren habe – mit der Buslinie 100. Diese fährt an den wichtigsten Sehenswürdigkeiten vorbei und mit etwas Glück erwischt man einen Fahrer, der nebenher auch gerne den Kommentator gibt.

Wir entschieden uns für den Berlin-Quicky für zwölf Euro ab Ku’damm. Die Tour führt unter anderem zur Siegessäule, vorbei an Mauerresten zum Potsdamer Platz, zum Holocaust-Mahnmal, Brandenburger Tor, Reichstag, Bundeskanzleramt, Bundestag, Unter den Linden entlang zum Fernsehturm, vorbei am Gendarmenmarkt, durch den Checkpoint Charly und zum Bahnhof Zoo. Jede Station wird von einer Reiseführerin live kommentiert. Und wie bei Hop-On-Hop-Off-Bussen üblich, kann man aussteigen wo wann will, um dann eine halbe Stunde später auf den nächsten Bus wieder aufzuspringen.
Brandenburger Tor
Eine Station unserer Hop-On-Hop-Off-Tour war natürlich das Brandenburger Tor.
Alle Fotos: Andrea Schmits.

14:00

Nicht verpassen sollte man einen Abstecher auf den Fernsehturm am Alexanderplatz.Aussicht vom TV-TurmAussicht Auf 207 Metern Höhe befindet sich das „Telecafé“ (das bei unserem Besuch leider geschlossen war). Jede halbe Stunde dreht es sich um seine eigene Achse, man kann also gemütlich bei einem Kaffee die Aussicht über die Stadt geniessen. Vier Meter weiter unten, auf 203 Metern Höhe, ist die Panoramaetage. Dort kann man einige Zeit damit vertun, im Kreis zu schlendern und sich Berlin aus der Höhe anzusehen. Schilder erklären die Aussicht.
Der Ausflug auf den Fernsehturm kostet zehn Euro pro Person, und man sollte zwei Stunden einplanen: eine halbe Stunde für die Aussicht und eineinhalb Sunden Wartezeit. Das ist weniger schlimm, als es sich anhört, weil man – hat man mal ein Ticket ergattert – nicht in der Schlange stehen muss, bis die Nummer aufgerufen wird: Durch ein ausgeklügeltes System kann man sich die Zeit auch mit einem Spaziergang in der Umgebung oder einem Kaffee vertreiben.

18:00

So, hat man das alles getan und gesehen, ist es meist schon wieder Zeit, nach Hause zu fliegen. Die Flughäfen Tegel und Schöneberg sind von der Innenstadt leicht zu erreichen. Am einfachsten ist es, man reist nur mit Handgepäck, so spart man Zeit beim Check-in und kann Berlin länger geniessen.

Tagged: Archive, Deutschland, Reisetipps & Insider

Kommentare

  • Rainer

    Das sind echt tolle Vorschläge. In Berlin kann man wirklich einiges sehen und das sollte man bei einem Besuch auch nicht verpassen. Ich freue mich schon auf meinen nächsten Besuch dort, denn bisher war es einfach klasse dort.

    27. Januar 2010 at 15:59

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