Rund um Siena wimmelt es von hübschen Dörfern, deren Namen zum Teil wegen ihrer Weine weltbekannt sind. Wir machten mit dem Auto einen Ausflug in Richtung Süden: nach Montalcino, Pienza und Montepulciano. Es ist wichtig, eine gute Strassenkarte dabei zu haben, denn die Beschilderung könnte besser sein.

Aussicht von Montalcino.

Das hübscheste der drei Dörfer ist Montalcino. Schon von weitem sieht man den 5000-Seelen-Ort, wie er hoch auf einem Hügel thront. Zuoberst nahe der Festung aus dem Jahr 1361 hat es einen grossen Parkplatz, von wo aus man eine tolle Aussicht hat. Der Dorfkern ist ein paar Gehminuten weiter unten. Dort wimmelt es von Weinläden, welche den berühmten Brunello di Montalcino anbieten. Viele Weinliebhaber laufen gleich mit Kisten beladen aus diesen Läden hinaus. In den anderen Spezialitätenläden gibt es weiter Köstlichkeiten wie Pici-Nudeln, Saucen, Olivenöl und Liköre.

Santa Maria Assunta in Pienza.

Pecorino in Pienza.

Das Zentrum es 2000-Einwohner-Dörfchens Pienza im Val d’Orcia ist Teil des Unesco-Weltkulturerbes. Nebst der Aussicht auf die toskanischen Hügel und Felder, gehört die Kathedrale Santa Maria Assunta zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Sie stammt aus dem 15. Jahrhundert. In den Gassen werden Leibe des Pecorino-Käse verkauft. Jeden zweiten Sonntag im September gibt es zu Ehren des Schafkäses sogar ein Festival.

Aussicht von Pienza.

Nur 15 Kilometer entfernt liegt Montepulciano – wiederum ein Paradies für Wein-Fans. Anders als Montalcino und Pienza gilt es mit 14’500 Einwohnern als Kleinstadt. Auch hier kann man durch die (steilen!) Gassen schlendern, Wein trinken und nach anderen toskanischen Spezialitäten shoppen.

Montepulciano von Weitem.

 

 

 

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