Präsidentenpalast

(Foto: KEYSTONE EPA EUROPEAN COMMISSION STF)

Warschau ist die Hauptstadt und gleichzeitig die größte Stadt Polens. Das Besondere der Stadt an der Weichsel ist, dass sie von zwei Seiten her geprägt wird – dem westlichen und dem östlichen Teil Europas, auch Alt und Neu treffen hier unaufhörlich aufeinander, sei es im geistigen wie auch im architektonischen Sinne. In Warschau wurden nach den Kriegsschäden Paläste, Kirchen und andere Gebäude von historischem Wert rekonstruiert. Diese Denkmäler, die an die Vergangenheit Warschaus erinnern, wurden durch die UNESCO gewürdigt, indem sie die Warschauer Altstadt ins die Liste der Weltkulturerbe aufgenommen hat.

Als Reiseziel attraktiv ist Warschau auch wegen seiner für Westeuropäer günstigen Preise. Wer nicht allzu anspruchsvoll ist, kann Unterkunft und Verpflegung hier schon für wenige Euro bekommen. Auch Taxifahrten und U-Bahn fahren ist hier preiswert. In Nobelhotels oder -restaurants unterscheiden sich die Preise jedoch nicht sehr von denen in anderen Touristenmetropolen. Dass in Warschau ein dynamischer Wind weht und sehr viele junge Menschen das Stadtbild prägen, dazu tragen die rund 22.000 Studenten der Stadt bei.

Altstadt

(Foto: KEYSTONE EPA EUROPEAN COMMISSION STF)

Die Altstadt Warschaus ist ein wahres Schmuckstück. Gleich auf dem Schlossplatz begegnet man dem Herzen der Stadt – dem Königsschloss. Von hier aus gelangt man in wenigen Schritten zum Altmarkt, auf dem sich das Denkmal der kleinen Seejungfrau – das Wahrzeichen Warschaus – befindet. Ringsherum kann man viele Galerien bewundern oder sich in einem der gemütlichen Restaurants oder Gartencafés niederlassen. Auf dem Marktplatz kann man Kunstmalern und Portraitisten über die Schulter schauen oder eine romantische Droschkenfahrt durch die hübschen Gassen unternehmen.

Königsschloss

Die Redewendung „den Königsweg nehmen“ kann man in Warschau aktiv ausführen. Der Warschauer Königsweg beginnt am Königsschloss und führt in südliche Richtung bis zur Stadtresidenz Wilanow König Jan Sobieskis. Der rund 10 Kilometer lange Königsweg ist einer der längsten Repräsentationsstraßen der Welt. Er verläuft entlang der Weichsel und setzt sich aus mehreren für die Stadt repräsentativen Straßenzügen zusammen. Den Königsweg säumen weiträumige Gärten und Parkanlagen, sowie große Paläste und Wohnhäuser. Seinem Ruf als Prachtstraße werden auch die vielen Regierungs- und Verwaltungsgebäude in ehemaligen Adelspalästen gerecht.

Aufgrund der vielen dunklen Jahre, die die Geschichte über die Stadt gebracht hat, sind in Warschau zahlreiche Gedenkstätten an Opfer von Fremd- und Gewaltherrschaft zu finden. Dazu zählen das Mahnmal des Warschauer Ghettos, die Zitadelle, Pawlak sowie zahlreiche kleinere Gedenktafeln und -steine, die fast an jeder Straßenkreuzung zu finden sind. Aber auch einige Denkmäler, die große Polen verewigen, findet man in Warschau, darunter Denkmäler von Kopernikus, Chopin und Marie Curie.

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