Das Poker-Turnier, über das ich bloggen soll, beginnt in wenigen Minuten. Eigentlich eine Schande, den Start zu verpassen, doch mein Körper hat andere Bedürfnisse. Ich verlasse das Casino auf der Suche nach Stärkung. Der Hunger treibt mich die „Grosse Bleichen“ entlang. Ich schlendere an Italienern, Japanern und Deutscher Hausmannskost vorbei und lasse sie alle links liegen. Mich gelüstet es nach Wurst. Einer richtig fetten Currywurst. Doch nicht irgendeine, edel soll sie sein, ja, ausgezeichnet. So wie die Currywurst im „Edel Curry“. Die wurde im Jahre 2009 von Galileo zur „besten Currywurst Deutschlands“ gekürt. Also nichts wie rein in den Laden, Karte aufschlagen und den Klassiker bestellen. Ob ich Pommes dazu möchte, fragt die Bedienung. Nein, nur Wurst.

Minuten später kehrt sie mit einem Teller an meinen Tisch zurück. Darauf nichts als Wurst und zwei Scheiben Brot. Und massenweise der viel gerühmten Sauce, deren Rezept geheim bleibt. „Das nenne ich eine Wurst“ denke ich mir und haue rein.

Genüsslich setze ich zum letzten Bissen an. Und just in dem Augenblick höre ich die ersten Takte eines meiner Lieblingslieder: „Forever Young“ von Alphaville. Das Leben könnte kaum schöner sein. Satt und zufrieden kehre ich ins Casino zurück. Ob man mir den kurzen Ausflug ins Wurstparadies verzeiht? Ich weiss es nicht. Doch eines steht fest, Ich würde es wieder tun. Jederzeit.

Ihr möchtet die beste Currywurst auch mal kosten? Hotels in Hamburg findet ihr hier.

Zum Weiterlesen:
Unterwegs in Hamburg (1): Hallo Reeperbahn
Unterwegs in Hamburg (2): Anstehen bei Abercrombie

Bilder: Corinne Dubacher

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