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Wir wollen uns doch alle einmal wie ein Star fühlen. Vielleicht wie Kevin Costner? Der Oscar-Preisträger lächelt seit einiger Zeit in Übergrösse vom Parkhaus am Zürich Flughafen. Er fliegt Turkish Airlines. Der Aufmacher des Werbespots war 2009 „Feel like a star„. Mal sehen, wie’s wird. Ich fliege heute mit Turkish Airlines nach Istanbul (von da an geht es später weiter in den Iran).

Kurz vor Mittag hebt die Maschine in Zürich-Kloten ab. Innen wirkt die Boeing wie bei jeder anderen Airline. Ich könnte genauso in einer Swiss- oder Lufthansa-Maschine sitzen. Zu meiner Überraschung werden die Ankündigungen nicht nur auf Türkisch und Englisch, sondern auch auf Deutsch wiederholt. Normalerweise wird ja die Landessprache der Airline und entweder Englisch oder die Sprache des Abflugortes gewählt. Die Flugbegleiterin spricht übrigens auch fliessend Deutsch und ist äusserst freundlich.

Das Unterhaltungsprogramm läuft auf einigen Monitoren, und auch das Essen wird schon serviert. Im Vergleich zu Billigfliegern läuft eine unterhaltsame amerikanische Comedy-Serie. Sie ist witzig. Das Essen – ich habe Rind bestellt – ist unübertrieben einfach nur super. Obwohl der Flug nur zweieinhalb Stunden dauert, wird einen kulinarisch etwas geboten. Ich werde später erfahren, dass ich Köfte mit Bulghur und Gemüse gegessen habe. Ein einfaches Gericht, das aber sowohl ausgezeichnet und zugleich ein typisches türkisches Mahl ist.

Ich kann mich also keineswegs beklagen, Turkish Airlines genommen zu haben. Einerseits gibt es keine Unterschiede zu anderen europäischen Kurzstreckenflügen, und ich fühle mich bei dem Service sehr wohl.

In gut eineinhalb Stunden werde ich in der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 ankommen. Der Artikel von meiner Kollegin Brigitte Jäger-Dabek war äusserst interessant. Ich bin gespannt was die Stadt zu bieten hat.

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